Stauden
Eine Staude ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, deren oberirdische Teile im Gegensatz zu Sträuchern oder Bäumen nicht verholzen, sondern im Herbst meist oberirdisch absterben und im nächsten Frühjahr aus den unterirdischen Teilen (Wurzeln, Knollen, Zwiebeln) neu austreiben.
Botanische Definition
- Lebensdauer: Mehrjährig (ausdauernd), übersteht also mehrere Jahre im Garten.
- Krautiges Wachstum: Die Triebe sind weich und saftig, sie bilden kein Holz oder Rinde.
- Überwinterung: Die Pflanze zieht sich im Winter in den Boden zurück, wo ihre Überwinterungsorgane (Rhizome, Knollen oder Wurzeln) frostgeschützt überdauern.
- Ausnahme: Manche Stauden sind wintergrün und behalten ihr Laub auch in der kalten Jahreszeit.
- Stauden treiben direkt aus dem Boden aus.
- Zu ein- und zweijährigen Sommerblumen: Diese Pflanzen sterben nach einer bzw. zwei Vegetationsperioden komplett ab und müssen sich neu versamen