Landschaftsgärtner
 

Bodendecker

Meist niedrig wachsende, sich flächig ausbreitende Pflanzen, die den Erdboden vollständig bedecken 

Aus botanischer Sicht handelt es sich dabei nicht um eine einheitliche Pflanzenfamilie, sondern um eine rein funktionale Gruppe aus verschiedenen Pflanzengattungen.

Botanische und funktionale Kriterien

Wuchsform: Extrem dichter, meist kriechender, teppichartiger oder horstbildender Wuchs.

Vermehrung: Breite Ausbreitung über oberirdische Ausläufer (Stolone), unterirdische Rhizome oder sich bewurzelnde Triebe.

Lichtentzug: Durch das dichte Laub gelangt kaum Licht an den Boden, wodurch unerwünschte Wildkrautsamen nicht keimen können.

Pflegeleichtigkeit: Einmal eingewachsen, verringern sie den Pflegeaufwand in Gartenanlagen drastisch

.Einteilung der BodendeckerBodendecker setzen sich aus verschiedenen Pflanzengruppen zusammen

  • Stauden: Mehrjährige, krautige Pflanzen (z. B. Dickmännchen/Schattengrün, Immergrün, Waldsteinie).
  • Zwerggehölze: Verholzte, niedrige Sträucher (z. B. Kriechspindel, Teppich-Wacholder, flachwachsende Cotoneaster-Arten).
  • Ausläuferbildende Gräser: Niedrige Grasarten, die dichte Matten bilden (z. B. verschiedene Seggen-Arten).