Landschaftsgärtner
 

Boden - Vegetationstechnik

1. Der Boden als Pflanzenstandort (Der "lebende" Boden)
Oberboden (Mutterboden). 

  • Edaphon: Die Gesamtheit der Bodenlebewesen (Regenwürmer, Bakterien, Pilze), die Humus produzieren.
  • Gefüge: Wie sind die Bodenteilchen angeordnet? Ein "krümeliger" Boden ist ideal, da er genug Poren für Luft (Atmung der Wurzeln) und Wasser besitzt.
  • Nährstoffspeicher: Die Fähigkeit des Bodens, Dünger zu halten und an die Pflanzen abzugeben (Sorptionsfähigkeit).

Die "3 Säulen" der Bodenbeurteilung

  • Bodenart: (Sand, Schluff, Ton, Lehm) -> Was ist drin?
  • Bodenzustand: (Feuchte, Verdichtung, Humusgehalt) -> Wie geht es ihm?
  • Bodenwert: (pH-Wert, Nährstoffe) -> Was braucht er?

Klima und Boden bestimmen die Pflanzenauswahl. 

Licht-, Wärme- und Feuchtigkeitsansprüche müssen übereinstimmen.

Bodenbestandteile: 

  • Grobboden über zwei Millimeter umfasst Kiese und Steine. 
  • Feinboden unter zwei Millimeter besteht aus Sand, Schluff und Ton.

Porenvolumen: 

  • Feinporen enthalten für Pflanzen unzugängliches Totwasser. 
  • Mittelporen speichern das pflanzenverfügbare Wasser. 
  • Grobporen regeln den Luft- und Sickerwasserhaushalt

Bodenarten: 

  • Sandböden sind leicht durchlüftet, aber nährstoffarm. 
  • Tonböden speichern Wasser gut, neigen aber zu Staunässe. 
  • Lehmböden bieten ausgewogene Mischeigenschaften.